Zaerin

Innere Ruhe stärken durch mein Sonntagsjournal in der Regensburger Altstadt

Aufgeschlagenes Leinen-Heft für achtsames Journaling und Numerologie im Alltag in der Regensburger Altstadt

Beim Frühstück fällt mir auf: Ich habe seit Monaten nicht mehr auf die Uhr geschaut, bevor ich den ersten Bissen genommen habe. Keine Eile, kein Rechnen, wie viel Zeit noch bleibt, bevor der Tag losgeht. Das kommt nicht von einem einzigen Zaubertrick, sondern von einem achtsamen Journaling-Ritual mit Zahlen, das sich seit meiner Altersteilzeit als Grundschullehrerin in der Regensburger Altstadt in mein Leben geschoben hat, eine Art Burnout-Prävention im Kleinformat, ganz ohne Rezept. Numerologie im Alltag klingt für viele nach Räucherstäbchen und großen Worten, bei mir sieht sie eher aus wie zwei sehr unterschiedliche Wege, an einem Sonntag mit sich selbst ins Reine zu kommen: der eine mit Papier und Bleistift, der andere mit einer Software auf dem Bildschirm. Beide will ich hier einmal nüchtern nebeneinanderlegen, so wie ich früher zwei Rechenwege an der Tafel verglichen habe, bevor die Klasse entscheiden durfte, welcher für sie der klarere war.

Kurzer Hinweis, bevor es weitergeht: Manche der Links in diesem Text sind Affiliate-Links. Kaufst du darüber ein Buch oder einen Kurs, bekomme ich eine kleine Provision, ohne dass sich dein Preis ändert. Ich schreibe ausschließlich über Dinge, die tatsächlich auf meinem Küchentisch gelandet sind. Ich bin weder Ärztin noch Therapeutin noch Numerologin, nur eine ehemalige Lehrerin, die von ihren eigenen Sonntagen erzählt. Die ausführliche Offenlegung findest du weiter unten verlinkt.

Der Ausstieg in die Altersteilzeit als Anker gegen Burnout

Dreiundzwanzig Jahre lang habe ich an einer Grundschule im Regensburger Westen unterrichtet, meistens dritte und vierte Klassen. Ende 2023 kam morgens vor sechs plötzlich das Herzrasen, dazu ein Kloß im Hals vor jedem Elternabend und Nächte, in denen ich die zweiundzwanzig Ferientage im Jahresplaner zählte wie Rettungsringe auf offener See. Im Januar 2024 habe ich nach längerer Krankschreibung Altersteilzeit beantragt. Seitdem unterrichte ich nur noch wenige Wochenstunden, zwei ruhigere Fächer, und eine Kollegin hat meine alte Klasse übernommen.

Der Ausstieg aus dem Klassenzimmer war für mich auch ein Stück Identitätswechsel: weg von der Frau, die für eine ganze Klasse gleichzeitig den Überblick behalten musste, hin zu jemandem, die selbst erst wieder lernen musste, für sich allein der Überblick zu sein. Eine langjährige Freundin, die mittlerweile in Augsburg lebt, hat mir irgendwann Rosina Kaisers Buch in die Hand gedrückt, mit den Worten, es sei etwas Kleines für den Sonntag, nichts Großspuriges. Diese Freundin sitzt inzwischen selbst jeden Mittwoch in einem Aquarellkurs an der Augsburger Volkshochschule, weit weg von Zahlen und Software, und wenn ich ihr von meinem Leinen-Heft erzähle, lacht sie nur freundlich.

Mein Perfektionismus als Lehrerin wollte früher, dass alles ordentlich aufgeht, und dieser innere Kritiker meldet sich manchmal noch, wenn eine Sonntagsseite im Heft schief aussieht. Auch das ist ein eigenes Thema, das ich hier nur kurz streife, statt es auszubreiten.

Nahaufnahme einer Hand beim achtsamen Journaling mit Bleistift neben dem Zahlen-Code Buch von Rosina Kaiser

Zwei Wege, um sonntags zur Ruhe zu kommen

Der Unterschied lässt sich schnell benennen: Papier und Bleistift verlangsamen dich, eine Software beschleunigt die Auswertung. Suchst du eine ruhige halbe Stunde, in der das Denken selbst schon der Sinn der Übung ist, reicht ein Heft und die Tageszahl zu berechnen für mein Sonntagsritual und Ruhe in der Altersteilzeit, genau das mache ich seit meiner Altersteilzeit jeden Sonntag mit Rosina Kaisers Zahlen-Code [Mein Sonntagsbegleiter], dessen ruhige, pathosfreie Stimme mir von Anfang an lag. Willst du dagegen mehrere Zahlen über mehrere Themen hinweg vergleichen oder Muster in einer Auswertung sehen, wird ein Blatt Papier irgendwann zu klein, und genau da kommen die Radionik-Programme ins Spiel, von denen gleich noch die Rede ist.

Wer lieber ein Video als ein Buch mag, findet in Rosina Kaisers Zahlen-Code allerdings keinen strukturierten Kurs, und einzelne Zahlen-Interpretationen wirkten anfangs auch bei mir fast beliebig, das hat sich erst mit der Zeit gelegt. Neben der Tageszahl kennt das System außerdem die Lebenszahl, die persönliche Jahreszahl und das, was Rosina Kaiser Heilzahlen nennt — jede davon hätte ihren eigenen langen Sonntag verdient, den ich hier nicht ausbreite. Wie die Methode im Einzelnen funktioniert, beschreibe ich an anderer Stelle ausführlicher; mir geht es hier um die gröbere Frage, ob am Ende Papier oder Bildschirm besser zu einem Menschen passt.

Das Sonntagsritual selbst ist für mich vor allem ein wiederkehrender Rahmen, es erzeugt die innere Ruhe nicht von selbst, aber es lädt sie ein, öfter vorbeizukommen als früher.

Bringt eine Radionik-Software wirklich mehr als das Leinen-Heft?

Am Samstag davor stand ich noch zwischen den Ständen auf dem Neupfarrplatz, wo der Wochenmarkt Wurzelgemüse und Schnittblumen verkauft, und habe mit einer Standbetreiberin über das Wetter geredet, nicht über Zahlen. Am Sonntag danach sitzt der Unterschied dann wieder ganz konkret vor mir: Der Bleistift schabt einen leisen, kratzigen Ton über den Leinenumschlag, wenn ich eine Zahl einkreise, während eine Software stattdessen einen Klick verlangt und sofort ein Diagramm ausspuckt. Beides führt am Ende zu einer Zahl. Nur der Weg dahin fühlt sich vollkommen verschieden an.

Eine ehemalige Kollegin nutzt MeineRadionik, um ihre eigenen Cluster-Auswertungen über mehrere Wochen hinweg zu verfolgen, für sie, die technisch versierter ist als ich, ein sinnvoller Weg, um Muster sichtbar zu machen, die ein Heft so nicht zeigt. Für mich bleibt es nichts: Ich brauche das Papier, nicht den Bildschirm, und für Einsteigerinnen ohne technischen Hintergrund kann so eine Software schnell überfordernd wirken. Daneben gibt es noch EasyRadionik, einen etwas einfacheren Einstieg in dieselbe Software-Familie, und einen Premium-Videokurs von einer anderen Anbieterin für alle, die lieber ein Video als eine Bedienungsanleitung wollen, beides kenne ich nur vom Hörensagen ehemaliger Kolleginnen, nicht aus eigener Anwendung.

Im Alltag zwischen Unterrichtsvorbereitung und Bauernmarkt nutze ich die Tageszahl ohnehin eher als kurzen Realitäts-Check denn als große Analyse, und dafür braucht es kein Cluster-Programm. Es gibt daneben noch andere Deutungssysteme wie Human Design oder Astrologie, mit denen manche Leserinnen parallel arbeiten, aber einen Vergleich all dieser Systeme spare ich mir an dieser Stelle, weil es ein eigenes, größeres Thema wäre.

Lavendelvase und alte Kinderzeichnungen als Alltagssymbole für innere Ruhe mit Blick auf den Regensburger Dom

Progressive Muskelentspannung scheiterte, ein Bleistift half

Bevor ich beim Zahlen-Code gelandet bin, habe ich es mit Progressiver Muskelentspannung nach Jacobson versucht, weil sie mir irgendwo empfohlen wurde. Ich kam mir dabei merkwürdig vor: dieses bewusste Anspannen und wieder Loslassen einzelner Muskelgruppen fühlte sich an wie eine Übung für einen anderen Körper als meinen. Nach ein paar Anläufen habe ich es gelassen, ohne schlechtes Gewissen, aber auch ohne das Gefühl, etwas gefunden zu haben, das bleibt.

Es gibt Sonntage, an denen mir eine Zahl schlicht nichts sagt. Keine Resonanz, kein Aha, nur eine Ziffer auf Papier. Das ist in Ordnung und keine Schwäche der Methode, sondern eher wie im Unterricht: Manche Kinder brauchen fünf Anläufe für die schriftliche Division, und manche Zahl braucht bei mir eben mehrere Anläufe, bis sich etwas daran festmachen lässt, oder eben nie. Genau darin liegt für mich der Unterschied zu einer Software, die aus jeder Eingabe zuverlässig eine Ausgabe produziert: Das Papier lässt eine Zahl auch einfach mal bedeutungslos bleiben, ohne dass etwas falsch gelaufen wäre. Wer sich näher mit dieser Seite der Erfahrung beschäftigen will, findet dazu mehr in meiner Zahlen-Code-Erfahrung für Lehrerinnen.

Meine Entscheidung: und woran du deine festmachen kannst

Für mich bleibt die Antwort nach wie vor das Heft: Ich will die Langsamkeit, nicht die Auswertung, und ich will an einem Sonntag auch mal eine Zahl aushalten können, die nichts hergibt. Bist du dagegen technisch affin, arbeitest gern mit Verläufen und Diagrammen und ist dir eine Auswertung über mehrere Themen hinweg wichtiger als das langsame Führen eines Stifts, ist eine Software wie MeineRadionik der ehrlichere Weg für dich als ein Heft, das du am Ende doch nur halbherzig führst.

Wer bei null anfangen will, findet in Rosina Kaisers Zahlen-Code [Mein Sonntagsbegleiter] aus meiner Sicht immer noch den ruhigsten Einstieg, ganz ohne Bildschirm und ohne Vorwissen über Software. Ich habe es in der Zwischenzeit selbst schon dreimal verschenkt, weil es so unaufgeregt bleibt. Ob du dich am Ende für Papier oder für einen Bildschirm entscheidest: Wichtiger als das Werkzeug ist, dass du überhaupt anfängst, dir diese halbe Stunde zu nehmen, in der niemand etwas von dir will außer du selbst.

Wichtig: Hier auf der Seite teile ich, was ich selbst durchgemacht habe -- kein medizinischer, finanzieller oder rechtlicher Ratschlag. Was bei mir funktioniert hat, muss bei dir nicht funktionieren. Sprich mit deinem Arzt, Steuerberater oder Anwalt, bevor du Entscheidungen triffst, die wirklich zählen.

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