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Tageszahl berechnen für mein Sonntagsritual und Ruhe in der Altersteilzeit 2026

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Tageszahl berechnen am Küchentisch: Leinen-Heft und Fencheltee für mein Sonntagsritual in der Altersteilzeit

Die Quersumme will heute partout nicht so, wie ich das erwarte, und ich rechne zum dritten Mal nach. Das Leinen-Heft liegt aufgeschlagen neben der Tasse mit Fencheltee, mein Finger fährt noch einmal über die einzelnen Ziffern. Es bleibt bei der Sechs. So beginnt bei mir inzwischen fast jeder Sonntagnachmittag in der Altersteilzeit: mit einer Zahl aus dem Zahlencode, die ich erst misstrauisch nachrechne und dann einfach stehen lasse — mein kleines Sonntagsritual hier in Regensburg, immer am selben Küchentisch.

Ein Hinweis vorweg, weil er zu jedem Sonntagseintrag gehört: Manche Links in diesen Notizen sind Affiliate-Links. Kaufst du über so einen Link ein Buch oder einen Kurs, bekomme ich eine kleine Provision, ohne dass sich dein Preis dadurch ändert. Ich schreibe hier nur über das, was ich selbst an meinem Küchentisch ausprobiert und ins Heft eingetragen habe — die vollständige Offenlegung steht im Impressum.

Ein Schlafmittel hat den Kloß im Hals nicht gelöst

Vor der Altersteilzeit, im letzten Winter davor, hat mir mein Hausarzt ein Schlafmittel verschrieben, gegen die Nächte, in denen ich wachlag und schon an den nächsten Elternabend dachte. Geschlafen habe ich davon, ja, aber der Kloß im Hals war am nächsten Morgen trotzdem da, pünktlich zum ersten Schluck Kaffee. Das Mittel hat wohl nur die Nacht betäubt, nicht das Gefühl, das tagsüber blieb.

Eine alte Studienfreundin aus Augsburg hat mir das Zahlen-Code-Buch im Sommer 2024 in die Hand gedrückt, mit dem Satz, es sei nichts Großes, nur etwas für den Sonntag. Zu dem Zeitpunkt unterrichtete ich schon nur noch zwölf Wochenstunden, dienstags und donnerstags vormittags, und die Enge im Hals war leiser geworden, aber nicht ganz verschwunden. Was das Schlafmittel nicht geschafft hatte, hat am Ende auch kein Buch allein geschafft — eher die Summe aus weniger Stunden, mehr Sonntagsruhe und einem Heft, in das ich langsam etwas eintragen konnte.

Handschriftliche Tageszahl-Berechnung im Leinen-Heft während meines Sonntagsrituals in Regensburg

Wie ich meine Tageszahl an diesem Sonntag berechne

Gerechnet wird nach einer festen Reihenfolge, die ich mir am Anfang selbst aufgeschrieben habe: die Ziffern von Geburtstag und Geburtsmonat, dazu das aktuelle Jahr, der aktuelle Monat und das heutige Tagesdatum, alle einzeln addiert. Aus der Summe bilde ich wieder eine Quersumme, und noch eine, bis am Ende eine einzelne Zahl zwischen eins und neun steht. Für die Sechs von heute habe ich das dreimal geprüft, weil mein altes Lehrerinnen-Misstrauen gegenüber schnellen Ergebnissen sich offenbar nie ganz verabschiedet hat.

Mehr als ein Bleistift und das Leinen-Heft braucht diese Rechnung nicht, keinen Computer, keine App. Danach schlage ich in Rosina Kaisers Zahlen-Code nach, was die Zahl bedeuten könnte, auch wenn ich das Buch inzwischen eher als Gesprächspartner lese als als Nachschlagewerk mit festen Antworten.

Vorhersagen macht die Zahl dabei nicht, das hat sich für mich über die Zeit am Küchentisch einfach so ergeben. Eine Vier verlangt bei mir eher nach Ordnung, eine Drei nach Leichtigkeit, ungefähr in diese Richtung geht die Deutung, aber ich nehme sie als Anregung, nicht als Vorschrift. Was das für mich im Alltag bedeutet, beschreibe ich an anderer Stelle genauer — Innere Ruhe stärken durch mein Sonntagsjournal in der Regensburger Altstadt ist da ehrlicher als jede kurze Erklärung hier.

Ein kurzer Blick auf die Technik

Manche Leserinnen fragen mich, ob es nicht einfacher wäre, das Ganze einer Software zu überlassen. Eine ehemalige Kollegin hat mir neulich beim Telefonieren von Programmen wie MeineRadionik erzählt, für alle, die einen technischeren Zugang zu solchen Themen suchen. Es gibt dazu sogar einen Premium Videokurs, der das Ganze Schritt für Schritt erklärt.

Für meine Sonntage ist das nichts — Papier zieht die Gedanken langsamer durch die Finger als ein Bildschirm, und genau diese Langsamkeit suche ich mir bewusst aus. Wer trotzdem eine digitale Variante ausprobieren möchte, findet mit EasyRadionik einen etwas einfacheren Einstieg, auch wenn ich selbst nie darüber hinausgekommen bin, mir EasyRadionik im Sonntagsjournal anzuschauen, ohne es für mich selbst zu übernehmen.

Zeigt die Zahl wirklich jede Woche etwas?

Manchmal sagt mir die errechnete Zahl schlicht nichts. Es gibt Sonntage, an denen ich sie aufschreibe, kurz nachschlage und dann einfach weiterlebe, ohne dass sich irgendetwas im Tag daran festmachen lässt. Das gehört für mich genauso dazu wie die Sonntage, an denen die Zahl erstaunlich genau trifft.

Am Donauufer in Stadtamhof, unterhalb der Eisernen Brücke, war ich an diesem Vormittag spazieren, ganz ohne Heft und ohne Zahl im Kopf. Ein Kahn zog vorbei, zwei Radfahrer klingelten sich gegenseitig aus dem Weg, und ich habe eine Weile einfach nur das Wasser beobachtet. Solche Vormittage brauche ich genauso wie den ruhigen Nachmittag danach.

Andere Deutungssysteme wie Human Design oder Astrologie vergleiche ich manchmal im Kopf damit, aber jedes hat seine eigene Sprache, und ich bleibe bei den Zahlen. Der Zahlen-Code als Ganzes hat noch mehr Kapitel als die Tageszahl — die Lebenszahl, die persönliche Jahreszahl, sogar die Heilzahlen —, aber die gehören für mich in andere Sonntage, nicht in dieses Heft heute. Die alte Lehrerinnen-Stimme in mir, die früher jede Deutung sofort perfekt haben wollte, meldet sich dabei manchmal noch, aber inzwischen lasse ich sie einfach mitsitzen, ohne ihr zu antworten.

Gertraud, Katharina und das Regal der Klasse 3b

Seit ungefähr sechs Wochen lege ich nach der Tageszahl kurz auch die Hand auf das alte Ringbuch im Regal, mit den Zeichnungen meiner damaligen 3b von 2019 — eine Gewohnheit, die sich einfach so ergeben hat, ohne Plan. An einem ganz gewöhnlichen Sonntag vor Kurzem habe ich es aufgeschlagen und die krakeligen Sonnen und Häuser mit den viel zu großen Schornsteinen angeschaut, ohne dass sich in mir irgendetwas dagegen gesträubt hat. Kein Kloß, kein Zusammenziehen im Bauch, nur Buntstift auf Papier.

Gertraud aus dem ersten Stock hat mich neulich im Treppenhaus gefragt, was ich da eigentlich sonntags so treibe mit meinem Heft. Ich habe ihr kurz von der Sechs erzählt, und sie hat genickt, ohne weiter nachzufragen — so ist sie, sie hört einfach zu und lässt es dabei bewenden.

Katharina, deren Tochter früher in meiner 3b saß, hat mich vor ein paar Wochen bei Prantl gefragt, was genau in meinem Heft steht; gelesen hat sie das Buch selbst nie, aber meine konkreten Einträge interessieren sie mehr als jede Zusammenfassung. Unter der Woche denke ich manchmal kurz an die Tageszahl, wenn die Schlange bei Prantl besonders lang ist, aber das bleibt dann ein Gedanke im Vorbeigehen, kein zweites Ritual. Wer ich bin, wenn ich nicht mehr Frau Haselbeck vor einer Klasse bin, beantwortet mir keine einzelne Zahl, aber die Sonntage helfen mir, langsam eine Antwort zusammenzusetzen.

Der Sonntagnachmittag bleibt ein Privileg der Altersteilzeit

Dieses Ritual ist ein Privileg der Altersteilzeit, das mir bewusst ist. Ich wohne allein, meine Kinder sind erwachsen, und mein größter Stressfaktor an einem Sonntag ist höchstens eine lange Schlange irgendwo in der Stadt. Eine Bekannte von mir pflegt ihren Mann zu Hause, und für sie ist eine feste halbe Stunde am Sonntagnachmittag oft schon zu viel verlangt — der Zahlen-Code setzt eine gewisse äußere Freiheit voraus, die nicht jede Frau in meinem Alter hat.

Bei anhaltendem Herzrasen oder echten Burnout-Symptomen gehört das erste Gespräch trotzdem zum Hausarzt oder zu einer Beratungsstelle, nicht zu einem Leinen-Heft. Das habe ich damals selbst so gemacht, bevor ich überhaupt an Altersteilzeit gedacht habe, und ich würde es niemandem anders raten. Ein Buch kann eine Woche ordnen helfen, aber es ersetzt keine Behandlung.

Was ich aus diesen Sonntagen bisher mitnehme, ist keine große Erkenntnis, eher eine kleine: Die Tageszahl verändert an einem Montag nichts, aber sie gibt mir sonntags einen Grund, für eine halbe Stunde ganz genau hinzuschauen, bevor die Woche wieder losgeht. Das allein ist schon mehr, als ich vor der Altersteilzeit hatte.

Falls du selbst mit dem Zahlen-Code anfangen willst, brauchst du kein besonderes Heft und keine teure Ausrüstung — Papier und ein Stift reichen für den Anfang völlig aus.

Alles Liebe aus Regensburg,
Kerstin

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