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Heilzahlen gegen Kloß im Hals bei Stress im Lehrerberuf sanft anwenden

Heilzahlen gegen Kloß im Hals bei Stress im Lehrerberuf – Notizen aus einem Sonntagsjournal zur sanften Anwendung des Zahlen-Codes

Sechs Fragen wiederholen sich in den Nachrichten, die mir in letzter Zeit von Leserinnen geschickt werden, fast wortgleich: was hilft gegen den Kloß im Hals, wenn der Zahlen-Code gerade gar nichts zeigt? Der Reihe nach beantworte ich sie hier, in meinem Sonntagsjournal aus der Regensburger Altstadt, so ehrlich wie möglich, ohne das Versprechen, dass eine Ziffer den Druck im Hals einfach auflöst.

Zwölf Wochenstunden unterrichte ich mittlerweile als Altersteilzeit-Lehrerin, Dienstag und Donnerstag, zwei ruhigere Fächer. Stressbewältigung war für mich nie ein Fachbegriff aus einer Fortbildung, sondern etwas, das sich als enges Gefühl im Hals gemeldet hat, lange bevor ich dafür ein Wort hatte. Der Kloß ist ein Rest aus den Jahren im vollen Schuldienst, und er zeigt sich noch, seltener zwar, aber er zeigt sich.

Alte grüne Schultafel mit abgenutztem Schwamm – Erinnerung an Stress im Lehrerberuf, die den Kloß im Hals auslösen kann

Kann der Zahlen-Code den Kloß im Hals wirklich lösen?

Nein, jedenfalls nicht so, wie eine Tablette Kopfschmerzen wegnimmt. Diese Seite ersetzt keine Therapie und keine ärztliche Abklärung, das steht unten noch einmal ausführlicher. Der Zahlen-Code nach Rosina Kaiser ist für mich eher eine Struktur für die Aufmerksamkeit als ein Wirkstoff. Die Methode dahinter ist ein eigenes, größeres System, das ich hier nicht komplett aufrollen will, weil es an anderer Stelle schon ausführlich steht. Heilzahlen im engeren Sinn, also die konkreten Zahlenfolgen für bestimmte Themen, sind noch mal ihr eigenes Kapitel, das ebenfalls anderswo genauer behandelt wird. Was bei mir bleibt, wenn ich eine Zahl notiere, ist vor allem ein Wechsel der Aufmerksamkeit: weg von der Angst, dass die Luft knapp wird, hin zu etwas Neutralem auf dem Papier.

Was bei mir vorher nicht geholfen hat

Progressive Muskelentspannung nach Jacobson stand ganz oben auf der Liste, bevor der Zahlen-Code überhaupt eine Rolle spielte. Eine Anleitung dazu lag noch aus der aktiven Dienstzeit herum: alle Muskelgruppen der Reihe nach anspannen und wieder loslassen, Stirn, Kiefer, Schultern, bis hinunter zu den Zehen. Komisch ist mir das jedes Mal vorgekommen, als würde ich mich selbst bei etwas Peinlichem beobachten, während ich eigentlich zur Ruhe kommen sollte. Ausprobiert habe ich es sogar unterwegs, auf einem Spaziergang an der Steinernen Brücke, an einem Tag mit Niedrigwasser, als die Kiesbänke der Donau so weit freilagen wie sonst selten. Genutzt hat es trotzdem nichts. Der Kloß blieb, während ich mit angespannten Schultern am Geländer stand und mich fragte, wozu das eigentlich gut sein soll.

Woran merke ich, dass sich überhaupt etwas verschiebt?

Ein ziemlich unspektakulärer Moment hat mir das gezeigt, kein großes Aha-Erlebnis. Am Neupfarrplatz bin ich einfach stehengeblieben, weil mir der Brotgeruch aus der Backstube von Prantl über den Platz entgegenkam, und sonst war da nichts: kein Ziehen im Hals, kein Herzklopfen, keine Alarmglocke im Kopf. Erst ein paar Schritte weiter ist mir aufgefallen, wie ungewöhnlich das eigentlich war: einfach nur einen Geruch wahrzunehmen, ohne dass der Körper gleichzeitig irgendetwas meldet. Im Moment selbst, wenn der Kloß gerade da ist, nutze ich die Zahl übrigens nicht als Rettungsring, sondern als etwas, das ich tun kann, während das Gefühl noch da ist, nicht um es sofort zum Verschwinden zu bringen.

Tageszahl, Lebenszahl, Jahreszahl: der Unterschied

Drei Ebenen unterscheide ich mittlerweile klar voneinander: Tageszahl, Lebenszahl und persönliche Jahreszahl, jede mit einer anderen Reichweite. Die Tageszahl schaue ich mir fast jeden Sonntag zuerst an, bevor überhaupt etwas anderes drankommt, weil sie am ehesten zur aktuellen Woche passt. Wie ich die Lebenszahl verstehen lernen kann, war dagegen eher eine Grundrichtung als eine Antwort auf den akuten Kloß im Hals, etwas, das sich über einen viel längeren Zeitraum zeigt als ein einzelner Nachmittag. Die persönliche Jahreszahl liegt noch mal eine Ebene höher, eher ein Jahresthema als ein Werkzeug für einen einzelnen Dienstagmorgen. Das feste Sonntagsritual mit Heft und Tee trägt dabei oft mehr als die einzelne Zahl selbst, einfach weil sich der Rahmen wiederholt. Ob das im Leinen-Heft passiert oder digital auf dem Handy, habe ich für mich entschieden, das ist aber ausführlicher an anderer Stelle aufgeschrieben.

Hand schreibt Zahlenreihen des Zahlen-Codes ins Leinen-Heft – Heilzahlen im Sonntagsjournal gegen Stress notieren

Wenn gar kein Muster da ist

Wochen ganz ohne erkennbares Muster gibt es auch, und die gehören genauso dazu. Manchmal sitze ich mit dem Heft da, lese die Zahl, und es passiert schlicht nichts: kein Aufatmen, keine Weite, nur Ziffern auf Papier. Früher habe ich das als eigenes Versagen gewertet, inzwischen nehme ich es eher als Hinweis, dass gerade kein spirituelles Werkzeug gebraucht wird, sondern vielleicht ein Gespräch oder einfach eine Pause. Der innere Kritiker, der genau in solchen Momenten wissen will, ob ich die Zahl auch richtig anwende, meldet sich dabei öfter als der Kloß selbst. Die Regensburger Altstadt Ruhe lässt sich an solchen Nachmittagen auch ganz ohne Heft finden, wenn ich einfach rausgehe, ohne dass ein Werkzeug mitkommt.

Fragen, die ich nicht beantworten kann

Regelmäßig kommen auch Fragen zur Radionik-Software, die manche zusätzlich zum Buch zu Hause ausprobieren, oft von ehemaligen Kolleginnen, die von irgendwoher davon gehört haben. Von dieser Software habe ich keine eigene Erfahrung und kann sie deshalb auch nicht empfehlen. Genauso wenig kann ich zu EasyRadionik etwas aus eigener Praxis sagen, obwohl mich das schon mehrfach jemand gefragt hat. MeineRadionik kenne ich nur vom Hörensagen, über Leserinnen-Nachrichten, nicht aus eigener Anwendung. Auch der Premium-Videokurs von MeineRadionik ist etwas, wovon ich keine Ahnung habe, das ist einfach nicht meine Praxis. Numerologie, Human Design, Astrologie oder Tarot beschreiben unterschiedliche Dinge, auch wenn sie in denselben Buchläden nebeneinanderstehen, und ich vermische sie bewusst nicht. Was von der alten Berufsidentität überhaupt noch bleibt, wenn man nicht mehr jeden Tag vor einer Klasse steht, ist noch mal ein eigenes, größeres Thema für sich. Ein altes Ringbuch mit Kinderzeichnungen der Klasse 3b von 2019 ist eines der wenigen Dinge, die von damals geblieben sind, ohne dass ich es täglich brauche. Meine Studienfreundin aus Augsburg, die mir das Buch überhaupt erst in die Hand gedrückt hat, sitzt inzwischen lieber in einem Aquarellkurs an der dortigen Volkshochschule als über Zahlenreihen zu grübeln, und manchmal beneide ich sie ein bisschen darum.

Ordner mit Kinderzeichnungen aus dem Lehrerberuf – Erinnerungsstück einer Altersteilzeit-Lehrerin an Stress und Kloß im Hals

Bleibt am Ende eine einfache Faustregel, die ich mittlerweile öfter benutze als jede einzelne Zahl: wenn der Kloß im Hals auftaucht, schaue ich zuerst, ob mein Bauch fest angespannt ist, und wenn ja, lockere ich erst das, bevor ich überhaupt zum Heft greife. Die Zahl kommt danach, nicht davor.

Wichtig: Hier auf der Seite teile ich, was ich selbst durchgemacht habe -- kein medizinischer, finanzieller oder rechtlicher Ratschlag. Was bei mir funktioniert hat, muss bei dir nicht funktionieren. Sprich mit deinem Arzt, Steuerberater oder Anwalt, bevor du Entscheidungen triffst, die wirklich zählen.

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