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Angst vor dem Elternabend bewältigen: Wie Zahlen-Codes mir neue Sicherheit gaben

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Zahlen-Code Sonntagsritual gegen die Angst vor dem Elternabend, Leinen-Heft und Fencheltee

Der Wind fegt über den Domplatz, reißt im Herbstlicht an den letzten Blättern vor dem Dom St. Peter, und ich halte meinen Fencheltee-Becher fester, während der Elternabend heute Abend näherrückt. Der alte Kloß im Hals meldet sich pünktlich, obwohl ich seit meiner Altersteilzeit nur noch zwei Vormittage die Woche unterrichte. Genau dieser Widerspruch – dass die Angst bleibt, obwohl der Druck kleiner geworden ist – ist der Grund, warum ich mein Sonntagsritual mit dem Zahlen-Code hier in Regensburg nie als Mittel gegen ein Lehrer-Burnout verkaufen würde.

Kurz bevor ich weiterschreibe, der übliche Hinweis: Manche Links in diesem Text sind Affiliate-Links. Kaufst du darüber ein Buch oder ein Programm, bekomme ich eine kleine Provision, ohne dass sich dein Preis ändert. Ich verlinke nur, was ich selbst tatsächlich benutzt habe oder wovon mir Leserinnen regelmäßig schreiben.

Dreiundzwanzig Jahre lang habe ich an einer Grundschule hier in der Stadt unterrichtet, die meiste Zeit in dritten und vierten Klassen, bevor ein Burnout mich Anfang 2024 in die Altersteilzeit brachte. Was viele nicht erwarten: Der Zahlen-Code hat diese Angst vor dem Elternabend nicht zum Verschwinden gebracht – und genau das ist der Punkt, den die meisten Ratgeber zu Entspannungstechniken auslassen.

Der Mythos vom Wegatmen

Viele denken, man müsse die Angst vor einem solchen Abend einfach wegatmen – mit der richtigen Technik verschwindet der Kloß im Hals fast von selbst, so die Annahme. Ich habe das geglaubt und die progressive Muskelentspannung nach Jacobson ausprobiert, angeleitet über eine geliehene Kassette. Ich habe mich hingelegt, Muskelgruppen angespannt und wieder losgelassen, und kam mir dabei vor allem albern vor – als würde ich eine fremde Sprache üben, die nicht zu mir passte. Der Kloß im Hals blieb trotzdem.

Das Problem an dieser Vorstellung ist nicht die Technik selbst, sondern die Erwartung dahinter. Wer glaubt, ein Werkzeug müsse die Nervosität komplett auslöschen, damit es funktioniert, wird von jeder Methode enttäuscht – auch vom Zahlen-Code. Die Tageszahl nimmt mir die Aufregung vor einem Elternabend nicht weg. Sie verschiebt nur, worauf ich meine Aufmerksamkeit richte, bevor ich den Raum betrete.

Handgeschriebene Tageszahl im Leinen-Heft als Teil des Sonntagsrituals gegen Lehrer-Burnout

Struktur statt Zauberformel: mein Sonntagsritual

Zu mir kam das Buch über eine alte Studienfreundin aus Augsburg, die inzwischen einen Aquarellkurs an der Augsburger VHS macht und mit Numerologie eigentlich nichts am Hut hatte, als sie es mir in die Hand drückte. Wer selbst noch im Schuldienst steht und tiefer einsteigen möchte, findet in meinen Notizen zum Zahlen-Code für Lehrerinnen mehr darüber, wie ich dieses Sonntagsritual über die Zeit aufgebaut habe.

'Etwas Kleines für den Sonntag', hat sie gesagt, nichts Großes. Genau das ist Zahlen-Code [Mein Sonntagsbegleiter] für mich geblieben – ein Heft und ein Buch, kein Versprechen, dass sich ein Burnout damit weglesen lässt. Das kann es nicht, und das will es auch nicht.

Was hilft dann wirklich vor einem Elternabend?

Am Sonntag vor einem solchen Termin schaue ich mir meine Tageszahl für den Abend an, allerdings nicht, um vorherzusagen, wie die Eltern gestimmt sein werden. Ich suche mir daraus einen einzigen Punkt, auf den ich mich konzentriere – Abgrenzung zum Beispiel, oder eine klare Wortwahl. Wie ich diese Tageszahl konkret ableite, habe ich ausführlicher bei Tageszahl berechnen für mein Sonntagsritual aufgeschrieben.

Diese Verschiebung ist die eigentliche Regel, die ich aus rund zwei Jahren mit dem Buch mitgenommen habe: nicht fragen, ob die Angst weg ist, sondern worauf der Blick fällt, wenn sie da ist. Vor dem Elternabend prüfe ich also nicht mehr, ob mein Herz ruhig schlägt. Ich prüfe, ob ich weiß, welchen einen Satz ich sagen will, falls es schwierig wird.

Eine Zahl lesen, ohne an Zauberei zu glauben

Eine ehemalige Kollegin hat mich neulich gefragt, ob nicht Software wie MeineRadionik schneller ginge als mein Heft und mein Füller. Ich habe ehrlich keine Ahnung, ob das für sie funktionieren würde – das ist ein Feld, in dem ich mich nicht auskenne und das ich niemandem empfehlen kann. Für mich bleibt es beim Buch, weil ich das langsame Aufschreiben brauche, nicht die schnellere Auswertung.

In der Numerologie würde man an dieser Stelle vermutlich von Schwingung oder Resonanz sprechen. Ich nenne es lieber Aufmerksamkeit, weil das ehrlicher beschreibt, was in einer halben Stunde am Sonntag tatsächlich passiert: kein Kontakt zu etwas Höherem, sondern ein Blick auf das, was in der kommenden Woche wichtig werden könnte. Der Zahlen-Code erklärt mir keine Gefühle und stellt keine Diagnosen – dafür bin ich weder ausgebildet noch zuständig, und dafür ist das Buch auch nicht gedacht.

Zahlen-Code Buch als ruhiger Begleiter in der Altersteilzeit nach dem Lehrer-Burnout

Die Angst bleibt, aber sie führt nicht mehr

An einem Nachmittag im Herbst, auf dem Rückweg über den Domplatz, ist mir aufgefallen, dass mein Atem von selbst tiefer geworden war, ohne dass ich bewusst darauf geachtet hätte. Kein großer Moment, keine Erleuchtung, nur ein Atemzug, der sich anders anfühlte als sonst, während die Domtürme im Herbstlicht über mir standen.

Manchmal war es umgekehrt: An einem Sonntag im selben Herbst zeigte die Tageszahl 'Bewegung', während ich nur auf dem Sofa bleiben und von Bewegung nichts wissen wollte. Kein Muster hat sich eingestellt, keine Erklärung hat gepasst, und ich habe das Heft an diesem Abend zugeklappt. Das gehört genauso dazu wie die Sonntage, an denen etwas zusammenpasst.

Der eigentliche Irrtum ist also nicht der Zahlen-Code selbst, sondern die Idee, dass irgendeine Methode die Nervosität vollständig abschalten müsste, bevor sie etwas taugt. Wenn du vor ähnlichen Abenden stehst, probiere lieber eine einzige, kleine Frage: worauf willst du dich konzentrieren, wenn es schwierig wird, nicht ob die Angst schon weg ist. Für den Einstieg in dieses Ritual ist Zahlen-Code [Mein Sonntagsbegleiter] nach wie vor das Buch, das ich am ehesten weitergeben würde, und wer sich für die ruhigeren Kapitel darin interessiert, findet mehr dazu in meinen Notizen zu Heilzahlen nach Rosina Kaiser.

Nichts davon ersetzt eine Therapie oder ein Gespräch mit jemandem, der sich beruflich mit Angst auskennt – das will der Zahlen-Code auch gar nicht leisten. Er ist für mich ein kleines, ehrliches Werkzeug geblieben, nicht mehr und nicht weniger.

Wichtig: Hier auf der Seite teile ich, was ich selbst durchgemacht habe -- kein medizinischer, finanzieller oder rechtlicher Ratschlag. Was bei mir funktioniert hat, muss bei dir nicht funktionieren. Sprich mit deinem Arzt, Steuerberater oder Anwalt, bevor du Entscheidungen triffst, die wirklich zählen.

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